Das Top-Förderinstrument des AWZ ist das 2004 gestartete Projekt ‚Fit für Auslandsmärkte - Go International’ (www.go-international.de), bei dem kleine und mittlere Unternehmen individuell gecoacht werden. Ehemalige Manager mit langjähriger Berufserfahrung im Auslandsgeschäft erarbeiten gemeinsam mit dem Unternehmen ein maßgeschneidertes Programm zur Internationalisierung. „Sie erleichtern den Betrieben den Einstieg in neue Märkte. Unnötige und teure Fehler werden vermieden“, erklärt Minister Zeil. Mittlerweile haben mehr als 1100 bayerische Unternehmen an diesem stark nachgefragten Förderprojekt teilgenommen. „Mit der gezielten Beratung und Förderung der Firmen wird auch die Wettbewerbsfähigkeit Bayerns gefördert. Gleichzeitig soll das Interesse ausländischer Firmen an Kooperationen mit bayerischen Unternehmen geweckt und gestärkt werden“, so Zeil.
Unter dem Motto ‚Wir öffnen Märkte für globales Handeln’ ist das AWZ ein wesentliches Instrument der Außenwirtschaftsförderung des Bayerischen Wirtschaftsministeriums. Neben einer zentralen Internetplattform zu außenwirtschaftlichen Themen und Fragestellungen, den Markterschließungsprojekten sowie branchenspezifischen Kooperationsbörsen organisiert die Einrichtung zusammen mit seinen Partnern Kongresse, Wirtschaftstage und Konferenzen mit verschiedenen Länderschwerpunkten. Die Erfolge des AWZ zeigen sich nicht zuletzt in den neuesten Handelszahlen. Von Januar bis Oktober 2010 stiegen die bayerischen Exporte um 17,6 Prozent auf 119,6 Milliarden Euro. Bayerische Produkte, Technologien und Dienstleistungen sind zunehmend gefragt. Das Exportpotenzial vor allem der kleinen und mittleren Unternehmen ist bei Weitem noch nicht voll ausgeschöpft. Deshalb setzt das AWZ weiterhin alles daran, diese Betriebe mit zielgerichteten Projekten zu unterstützen und fit für den Export zu machen.
Stefan.remhof@fdp-fraktion-bayern.de

