FDP Nürnberg - Freiheitlich - Individuell - Tolerant - Zur Verkehrsplanung in Nürnberg

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  • Zur Verkehrsplanung in Nürnberg

    (20.06.2011)

    Was ist mit dem Ausbau des Frankenschnellwegs?
    Will man den Stau an den Rampen ewig lassen?

    Die Verhinderer des Ausbaus argumentieren immer, dass der Transitverkehr durch den Ausbau ansteige, bedenken aber nicht, dass stehender Verkehr einen größeren Spritverbrauch macht und deswegen mehr Abgase ausbläst, mehr Lärm verursacht. Vor allem wird auch die Feinstaubbelastung durch Bremsverschleiß und Reifenabrieb noch größer.

    Den Transitverkehr, den wir zwar auf dem Frankenschnellweg mittels Schikanepolitik verschiedener Gruppierungen verringern, fängt aber jetzt die Sigmundstraße als Ersatz-Transit-Autobahn für die Lkw auf.



Soll die Sigmundstraße weiter diese Verkehrsbelastung aushalten?

Was ist z.B. mit einer Verbindung Südwesttangente - Frankenschnellweg über Höfen und Leyh? 


Die Verkehrsinfrastruktur in Nürnberg ist eine mittlere Katastrophe!

In jeder Ecke Nürnbergs gibt es neue zum Teil vierspurige Straßen, die irgendwo im Niemandsland enden und Staus verursachen.

Ich denke da an den Hafen, an die Straße von Eibach über Reichelsdorf nach Katzwang, an der Kreuzung Wiener Straße / Vorjurastraße, wo die Autobahn durch das Rednitztal geplant war und verhindert wurde.

Das gleiche Bild bietet die Rothenburger Straße beim Main-Donau-Kanal (Tiefes Feld), aber vor allem die Bamberger Straße, die in unserem Bürgerversammlungsbereich liegt. Was hindert die Stadt, außer vielleicht die knappe Kasse, daran, die Straße endlich auszubauen. Schnepfenreuth muß heute den Großteil des Durchgangsverkehrs aushalten.

Hier macht Nürnberg seit Jahren seine Hausaufgaben nicht, denn der Verkehr rollt (oder steht) - ob mit oder ohne Straßenausbau - nur hat ein wesentlich größerer Teil der Bürger jetzt die Lärm- und Feinstaubbelästigung auszuhalten.

Ich bin jetzt Rentner bzw. Pensionist, mir könnte eigentlich alles egal sein, weil ich, wenn es geht, mit dem Fahrrad fahre. Wie ich in der Stadt unterwegs war, hat mich wieder eine Fußgängerampel ausgebremst. Warum passt man diese nicht der grünen Welle an? 


Nürnberg sollte sich ein Beispiel an München nehmen!

Ich kenne noch das Oberwiesenfeld und die Verkehrswege drumherum aus der Zeit vor den Olympischen Spielen 1972, danach und kenne es jetzt.

Vor 1972 sah das Oberwiesenfeld so verwildert aus wie unser Waldabschnitt im Bereich der geplanten Nordanbindung des Flughafens. Damals gab es gottlob noch keine Gruppierungen, die jene Olympischen Spiele verhindern wollten.

Am Mittleren Ring gab es an den Kreuzungen noch Behelfsbrücken, die den Geradeausverkehr wenigstens nicht ausbremsten. München hat mittlerweile jede Menge Tunnels in allen Ecken der Stadt. München geht mit der Zeit, auch wenn man den Transrapid verhindert hat - aber in Nürnberg herrscht, außer U-Bahn-Bau, Stillstand.

Walter Herrmann Walter Herrmann

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